AKTUELL | PROGRAMM | TIMELINE | KONTAKT | ARTISTS | ARCHIV | ABOUT | Offener Betrieb
scapes and elements
   

 
 
 


scapes and elements

5-Kanal-HD Videoinstallation
Manfred Neuwirth
Sounddesign: Christian Fennesz
Produktion: Medienwerkstatt Wien, loop media
Ausstellungssupport: NÖ Sammlungszentrum Kunst


Die Installation bietet am Samstag, den 5. April 2014 mittags
auch Raum für die von Ute Pinter openmusic organisierten
impuls MinutenKonzerte
Galerienrundgang mit Musik

Gesamtprogramm

Kooperation mit der Diagonale 2014
Eröffnung: 19. März, 17 Uhr 2014
Der Künstler ist anwesend.
Öffnungszeiten:
19. – 23. März, Mi–So 10–19 Uhr
25. März – 11. April, Di–Fr 14–19 Uhr
und nach Vereinbarung


Eine Serie von fünf Naturpanoramen, fünf lange Blicke in offene Landschaften:
Das ist das Angebot, das scapes and elements zu machen hat. Die Vorgaben sind streng, Komposition und Timing von grosser Präzision. Aus fünf Bildblöcken zu je zehn Minuten Laufzeit ist die Arbeit gebaut, verteilt auf fünf Monitore. Die Position der Kamera ist jeweils fixiert, stoisch registriert sie das Geschehen.

Die fünf Tableaus sind den Elementen zugeordnet: In Griechenland blickt man aufs Wasser hinaus, in den Schweizer Bergen auf den Schwung und die Textur der Erde; in Island lässt das Feuer, das im Erdinneren lodert, die Fontänen eines Geysirs hochschiessen, und in Spanien wird der Luft, die unter dem eisblauen Himmel liegt, die Ehre erwiesen. Die letzte Einstellung bezieht sich auf den Begriff Raum, der in fernöstlichen Kulturen als zusätzliches Element gilt: mit einer unwirklichen Winterszenerie in Grau und Weiss.
Zu den landscapes im Bild kommen die soundscapes des Musikers Christian Fennesz, der aus Originaltönen subtil-expressive Klanglandschaften destilliert. Auch er arbeitet im Grenzgebiet von Dokumentarismus und Verfremdung, löst Naturklänge in synthetisches Rauschen auf, in dunkel dröhnende Minimal Music. scapes and elements ist ein hochempfindliches Werk, das die Schwankungen des Tageslichts protokolliert und die Metamorphosen der dahinziehenden Wolken. Wenn sich das Licht über die Landschaft legt, verändert es die Anmutung des Geländes fundamental, wie in einer weichen Überblendung. Der Dokumentar-Strukturalist Manfred Neuwirth schärft seine Kunst durch die immense Genauigkeit seines Blicks auf die Welt, übersetzt die Vorgaben der äusseren Welt in innere Visionen. Er inszeniert, indem er auswählt, und er stellt etwas her, indem er den Dingen ihre Zeit lässt. Die sinnliche Gewissheit ist die Basis seiner Arbeit.
(Stefan Grissemann)

Werkstattgespräch/Buchpräsentation: 21. März, 13.30 Uhr, Schubertkino 2
Eintritt frei




Anlässlich von Manfred Neuwirths 60. Geburtstag präsentiert die Diagonale eine umfassende Auswahl seiner Arbeiten von den 1970ern bis heute.
Auf dem Programm stehen ausserdem ein Werkstattgespräch, die Präsentation der Synema-Publikation „Manfred Neuwirth – Bilder der flüchtigen Welt“ sowie die Installation scapes and elements in der esc medien kunst labor.





esc-Newsletter abonieren: email an: labor[at]mur.at

for our esc-newsletter email to: labor[at]mur.at