The motions of bodies. Four states of matter.

Laufzeit: 

18/02/2016 to 11/03/2016

Öffnungszeiten: 

Dienstag - Freitag, 17.00 - 19.00 Uhr

und nach Vereinbarung

Eröffnung: 

Thursday, 18. February 2016 - 18:00

Termine: 

4statesofmatter

Im gesamten Universum gibt es nicht das kleinste Partikel, das stillsteht. Die Sterne, Planeten, Ebbe und Flut, unsere Herzen und Gedanken, unsere Träume, alles ist in Bewegung, vibriert und geht unaufhaltsam weiter. Die Arbeit zeigt eine Choreographie als Verbindung verschiedener Körper in Zeit und Raum und macht verschiedenste dynamische Konstellationen sichtbar. 

Die audiovisuelle Installation zeigt den choreographischen Verbund verschiedener Körper/Materiezustände in ihrem Bezug auf Zeit und Raum und nutzt Tanz als bewusste und gleichzeitig unbewusste Bewegungskunst in allen Arten dynamischer Konstellationen. Im Projekt geht es um die künstlerische Ausweitung des Konzepts der Choreographie über den menschlichen Körper hinaus. Es schließt die grundlegenden Strukturen, in denen Bewegungen auftreten, mit ein; jene Strukturen und Formen, die aus dem Bewegungsfluss entstehen, betonen die Bedeutung von Licht und Raum für die Beschreibung der Topographie des Körpers.

 

Jeder der vier Teile charakterisiert einen Aggregatzustand von Materie – fest, flüssig, gasförmig und Plasma – und reflektiert in verschiedenen Medien die durch Licht sichtbare Bewegung im Raum. Zusätzlich zu den digitalen und analogen Projektionen werden kinetische Objekte zu den jeweiligen Aggregatzuständen geschaffen. Diese raumgreifenden Objekte dienen als Projektionsflächen für die digitalen Videoprojektionen.

 

Die Künstlerin beschreibt ihr Werk als „installative Performance“; der menschliche Körper ist abwesend und wird gleichzeitig impliziert: Das über die Wände in Form von Projektionen tanzende Licht ist der choreographierte Performer, unser eigener Körper und unsere sinnliche Erfahrung werden zu einer Bühne. Man kann die Installation auch als Heterotopie im Sinne Michel Foucaults interpretieren: „Heterotop, das ist allgemeinhin all jenes, das andere Zeiten birgt, andere Räume eröffnet, als die im Hier und Jetzt präsenten.“1

 

In diesem Projekt wurde das esc mkl zu einem Ort an dem Prozesse in Gang gesetzt werden, Entwicklungen stattfinden und Projekte entstehen können. Das esc mkl bietet damit jungen Künstlern und Künstlerinnen die Möglichkeit in einem freien Setting Ideen weiterzuentwicklen und Gedanken zu verfolgen. Das esc mkl wird zu einer Fläche, die offenen Zugang und Raum zur expliziten Förderung künstlerischer Entfaltungsmöglichkeiten bietet.

 

1https://www.goethe.de/de/kul/tut/gen/tan/20450661.html (Goethe-Institut) zuletzt besucht: 4.3.2016.

  • The motions of bodies. Four states of matter. Gas 01, © esc medien kunst labor
  • The motions of bodies. Four states of matter. Liquid 01, © esc medien kunst labor
  • The motions of bodies. Four states of matter. Liquid 02, © esc medien kunst labor
  • The motions of bodies. Four states of matter. Gas 02, © esc medien kunst labor
  • The motions of bodies. Four states of matter. Liquid 03, © esc medien kunst labor
  • The motions of bodies. Four states of matter. Plasma 01, © esc medien kunst labor
  • The motions of bodies. Four states of matter. Plasma 02, © esc medien kunst labor
  • The motions of bodies. Four states of matter. Solid, © esc medien kunst labor
  • The motions of bodies. Four states of matter. Strange Party Orchestra 01, © esc medien kunst labor
  • The motions of bodies. Four states of matter. Strange Party Orchestra 02, © esc medien kunst labor
  • The motions of bodies. Four states of matter. Strange Party Orchestra 03, © esc medien kunst labor
  • The motions of bodies. Four states of matter. Strange Party Orchestra 04, © esc medien kunst labor

Kooperationen/Koproduktionen: 

Support: equinox, Peter Venus, FH Joanneum