Wie lassen sich aus unsichtbaren Fäden gemeinsame Momente knüpfen? Ausgehend von der Geschichte der inzwischen geschlossenen Nishijin-Textilfabrik seiner Familie in Kyoto versteht Masahiko Takeda „Weben“ nicht als handwerklichen Vorgang, sondern als flüchtige Praxis des Verbindens – von Menschen, Klängen und Düften.