The King is [H/N]a[c]ked

Progressive and Decentralized Strategies for common wealth, Offener Betrieb Graz

Laufzeit: 

07/07/2015 bis 11/07/2015

Öffnungszeiten: 

Einführung: 7.7.2015, 14.00 - 16.30

Weitere Termine werden im Workshop vereinbart.
Anmeldung: Formular

Eröffnung: 

Dienstag, 7. Juli 2015 - 14:00
Privatsphäre, Überwachung und Performance

Privatsphäre, Überwachung und Performance

Der Offene Betrieb setzt 2015 das erste Modul des „Bildungsnetzwerks Stadt“ um. Im Dreieck der Begriffe Privatsphäre, Überwachung und Performance wird Medienkünstler und Programmierer Denis Roio aka Jaromil mit den WorkshopteilnehmerInnen die durch Überwachung entstandenen Zonen als Kunstraum für Performances und temporäre Markierungen nutzen. Er wird dazu v.a. digitale Werkzeuge aus folgenden Projekten verwenden:

dcentproject.eu und dyne.org

Der Workshop ist offen für alle, richtet sich v.a. an Kunstschaffende, die mit digitalen Medien arbeiten.

Workshopsprache: Englisch.

Der Medienkünstler und Programmierer Denis Roio aka Jaromil beschäftigt sich seit über einem Jahrzehnt mit Fragen der Überwachung und Kontrolle in analogen und digitalen Netzen. In seinem Workshop in Graz wird er Möglichkeiten analoger und digitaler Überwachung im urbanen Raum und Strategien dagegen/rundherum mit den TeilnehmerInnen analysieren und diese neuen, durch die Überwachung entstandenen Zonen als Kunstraum für Performances und temporäre Markierungen nutzen.

 

Der Offene Betrieb gründet auf einem wachsenden Netzwerk von Kultureinrichtungen und KünstlerInnen in Graz. Die Geflechte von sozialen Beziehungen und die Wissensströme einer Stadt wie Graz sind daher unser erster Themenschwerpunkt. Städte werden zu dominierenden Akteuren in der Politik, prognostiziert Saskia Sassen: Alle konkreten Handlungs- und Lösungsansätze angesichts der globalen Herausforderungen und Krisen werden in Zukunft von Städten entwickelt werden. Neue Formen von Kooperation und Interaktion ersetzen die existierenden Hierarchien.

 

 

Wie funktioniert das System Stadt? Wie organisieren sich informelle Bildungsströme, wie gestalten sich reale, mentale und virtuelle Räume als Speicher von Erfahrungen, Informationen und Wissen? Wie können diese Ressourcen in einer nicht-hegemonialen Form zugänglich gemacht werden? Was für eine Rolle spielen Kunst und Kultur in der Entwicklung und Verwaltung der Stadt-Systeme?

Der Offene Betrieb ist Praxis und Reflexion des Austausches künstlerischer Kompetenzen und Strategien. Die gesellschaftlichen Bildungssysteme stehen auf dem Prüfstand - umso mehr im Bereich der bildenden Kunst, wo der Ausbildungsgedanke per se fragwürdig geworden ist.

 

Ziel des Offenen Betrieb 01 ist, die (im)materielle, fluide Bildungsinstitution „Stadt“ in ihrer Komplexität und sozialen Disparität sichtbar und nutzbar zu machen. In diesem Sinne versucht der Offene Betrieb, eine Plattform für Methodologie und kulturelle Forschung zu schaffen.

  • 2015_The King is [H/N]a[c]ked, © esc medien kunst labor
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Kooperationen/Koproduktionen: