FIELD

Das rhizomartige Netzwerk
Die endgültige Konsequenz dieser (Re)New-Ausstellungsthematik liegt jedoch in der Abkehr vom autonomen Subjekt hin zu hybriden Kollektiven, die in symbiotischer Interaktion mit ihren Ökosystemen stehen. Hei Yuen Mans audiovisuelle Installation FIELD nutzt die rhizomartige Verzweigungslogik myzelialer Netzwerke als Paradigma für dezentrale, ökologische Intelligenz. Durch MPU-Bewegungssensoren können die Ausstellungsbesuchenden die Tonhöhe, die Dichte, den Nachhall und die räumliche Bewegung innerhalb einer mehrkanaligen Audio-Umgebung direkt beeinflussen. Das skulpturale Werk simuliert den Signalfluss in einem hybriden Netzwerk und übersetzt die unsichtbare unterirdische Struktur des wuchernden Myzels, das Pflanzen verbindet und Ressourcen austauscht, in eine unmittelbar sinnliche Erfahrung für die Ausstellungsbesuchenden.
