THE BIRTH OF THE ROBOTS

Laufzeit: 

20/05/2021 bis 16/07/2021

Öffnungszeiten: 

Vernissage:

Do, 20.5., 18.00 Uhr: Mausoleum Graz

Eröffnung der Installation La nuit des temps

Begrüßung: Ilse Weber, Reni Hofmüller

Eröffnungsexkurs: Lisz Hirn, Philosophin, Publizistin

Eröffnung: Kulturstadtrat Günter Riegler

anschließend esc medien kunst labor

Eröffnung der Ausstellung Coexistences

Empfang mit Musik im Innenhof

 

Finissage:

Fr, 16.07., 16 Uhr:

Vorträge und Gespräche mit Janina Loh, Kritische Posthumanistin, Technik- und Medienphilosophin; Richard Kriesche, Medienkünstler, Kunstphilosoph und Justine Emard, Künstlerin

18 Uhr: Führung mit Justine Emard

anschließend feiern wir den Österreichischen Kunstpreis 2020 in der Kategorie Kunst- und Kulturinitiativen mit Live-Musik, Videoprojektionen und DJ(anes)

 

Allgemeine Öffnungszeiten:

Dienstag - Freitag, 14.00 - 19.00 Uhr und nach Vereinbarung

 

Wenn Sie sich per email (esc@mur.at) oder per Telefon (0043 316 836 000) anmelden, bleibt der Ausstellungsraums während Ihres Besuchs für andere BesucherInnen geschlossen.

Eröffnung: 

Donnerstag, 20. Mai 2021 - 18:00

Installationen: 

©TheBirthOfTheRobots_Justine Emard_im_esc-medien-kunst-labor

 

Justine Emard über ihre Arbeitsweise:

 

Ich wollte schon immer Bilder und Formen schaffen. Ich fühlte mich in den literarischen Bereichen wohl, aber ich fühlte mich auch zur Wissenschaft und zum Leben hingezogen. Ich entdeckte Computer und das Internet, die am Beginn einer Revolution in unserem Verständnis der Welt standen. WissenschaftlerInnen definieren ständig neu, was die Welt ist, stellen Werkzeuge bereit, um Dinge zu messen und zu verstehen. Und das ist auch das, was KünstlerInnen tun, Protokolle erstellen, Experimente durchführen, um latent vorhandene Poesie hervorzuholen und freizulegen.

Eine der Aufgaben von KünstlerInnen besteht meiner Meinung nach darin, einen einzigartigen Blick auf die eigene Umgebung zu werfen und eine Interpretation vorzuschlagen. Mir gefällt es, Informationen, Daten, Zeugnisse, Erfahrungen zu sammeln und sie in einer anderen Form auf den Prüfstand zu stellen. Dieser Begriff der Übersetzung zieht sich durch meine künstlerische Praxis und spricht auch die Frage der Sprache an, die Art, den anderen zu betrachten und die Welt zu begreifen. Es ist ein Weg zum Anderen und zu dem, was wir nicht kennen. Ich suche gerne nach dem jeweils geeignetsten Medium, um meine Gedanken zu vermitteln und erfinde neue Sprachen.

 

Meine Praxis befindet sich in ständiger Entwicklung. Ich habe kein vordefiniertes Medium, sondern ich erschaffe Stilmittel, die es mir erlauben, sowohl die Welt von heute als auch die Perspektiven der Zukunft zu erkunden.

 

Meine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Robotik, Neurowissenschaften, künstlicher Intelligenz und organischem Leben. Indem ich diese Forschungsfelder kombiniere, schaffe ich Verbindungen zwischen unserer Menschlichkeit und der Technologie. Ich lasse mich immer von der Gegenwart und den neuesten Entwicklungen in der Welt inspirieren und arbeite mit wissenschaftlichen Labors in Japan, Frankreich und Kanada zusammen.

 

Alles beginnt immer mit meinem Interesse an einem Forschungsgebiet, einem Werk, einem Thema. Ich kann mich diesen Fragen nicht wissenschaftlich, sondern plastisch nähern, was mir große Freiheit gibt.

 

Justine Emard in einem Interview mit Manon Pretto,

Sujet: The Birth of the Robots, Justine Emard

© Justine Emard

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