Latency

©esc medien kunst labor - (RE)NEW Part II - Latency by Akinori Goto 01

Die Auflösung von Zeit, Raum und Subjektivität.

 

Wenn die posthumane Identität eine derart instabile Konstruktion und fragil-fluide Subjektivität ist, so gilt dies umso mehr für unsere Wahrnehmung von Zeit, Raum und Sein. 

 

Akinori Gotos Arbeit Latency dekonstruiert die menschliche Gestalt in einen fließenden Datenstrom aus Licht und Partikeln. Latency birgt die „Dichte des Wandels“, indem das Bild nicht a priori existiert, sondern in der flüchtigen Beziehung zwischen Licht und Teilchen in jedem Augenblick neu entsteht. Das Werk reflektiert die fundamentale Ungewissheit der Existenz selbst: Verschwommene Konturen tauchen aus der Dunkelheit auf und erscheinen in einer feinen Liminalität zwischen Fakt und Fiktion. 

AutorIn: 

Pamela C. Scorzin