Wie reagieren wir auf die gegenwärtigen Krisen und Bedrohungen? Welche neuen Denkräume sind notwendig, um visionäre Entwürfe eines gesellschaftlichen Miteinanders zu entwickeln?
Das Gewohnte und Geschaffene immer wieder in Frage zu stellen sind Strategien künstlerischen Arbeitens. Medienkünstler:innen erarbeiten sich grosses Wissen in den Bereichen Mensch, Natur und Technologie.
Sie reflektieren komplexe Situationen differenziert, mit intellektueller Offenheit, ihre Werke sind geprägt von kreativem Experimentieren. Über die ästhetische und sinnliche Wahrnehmung hinaus, geben sie uns die Zuversicht, dass die Zukunft offen und gestaltbar ist.
Die Auseinandersetzung damit, wie Objekte oder eben neue Technologien in der Welt Gestalt annehmen, wie sie dem Menschen entgegentreten und mit welchen Bedürfnissen, Interessen und Gewohnheiten Menschen auf sie reagieren, macht Medienkünstler:innen zu unentbehrlichen Expert:innen bei der Erschaffung von (digitalen) Transformationen.
Wie Byung-Chul Han der Kunst attestiert, stösst sie dabei ins Unbekannte, ins Noch-Nicht-Seiende vor. Sie macht sich auf zum Neuen, zum ganz Anderen, zum nie Dagewesenen.